Sonntag, 18. Juni 2017

Morbus Hausfraueritits

Gestern und heute hab ich etwas Angst vor mir selbst bekommen...
ich leide offenbar unter akuter Hausfraueritis:

  • Gatte wollte zum Erdbeerfeld, also simmer gestern hin und haben 3,5 Kilo Erdbeeren vom Erdbeerfeld nach Hause geschleppt
  • davon 2 KG Erdbeeren zu Marmelade verarbeitet
  • aus dem Rest einen selbstgebackenen Erdbeerkuchen gefuhrwerkt... das "Berremsche" ebenfalls selbst gebacken und nicht gekauft wie sonst...
  • Pesto arrabiata nach dem Rezept von Herrn Grün gebastelt
  • Den Grill von gestern Abend sauber gemacht
Natürlich kann ich sowas nicht, ohne die Küche total zuzusauen, das bedeutet dann weiterhin, dass ich ca. 4 x seit gestern den Boden gekehrt/gestaubsaugt und geputzt hab;

Das Grillen gestern hat sich schwierig gestaltet. Seit Anfang dieser Woche sind wir Besitzer eines Tischgrills, der einen batteriebetriebenen Lüfter hat. EIGENTLICH soll man Holzkohle verwenden in der Mitte, aber sowas haben wir nicht, weil der Gatte alle Holzkohle durch Briketts ausgetauscht hat. Er als erfahrener Griller war der Meinung, dass das beim Tischgrill keinen Unterschied mache. Hat es aber doch. Erst nach dem Entfernen von 50 % der Briketts funktionierte das System. Die Burger waren auf alle Fälle megalecker.

Den Staubsaugerroboter Robbie hab ich gestern im Wohnzimmer ausgesetzt. Irgendwie war er sehr schlecht drauf und hat sich alle 5 Minuten unter unser Fernsehregal schaffen wollen, WO ER DEFINITIV NICHT DRUNTER passt. Spätestens als ich anfing mit ihm zu schimpfen und ihn mit strafenden Kommentaren an seiner Ladestation wieder absetzte, dämmerte mir, dass ich ggf. etwas Abstand zu meinen Elektrogeräten einnehmen sollte....

Es könnte sein, dass ich zuviel Zeit mit ihnen verbringe...


Donnerstag, 15. Juni 2017

Feiertag

Der Plan auf den Dienstag den ersten Arbeitstag zu legen und dadurch zwei Arbeitstage, einen Tag frei durch den Feiertag, dann einen halben Tag Arbeit und zwei Tage Wochenende zu haben fühlt sich goldrichtig an.

Fühle mich noch sehr entspannt. Ich hab einen unsichtbaren Gummiring um mich herum, ungefähr auf Bauchhöhe. Wie ein Schwimmring umgibt mich das Ding.

Liegt aber auch daran, dass meine Urlaube  dazu dienen in meinem "Hauptteam" meine zwei Stellvertreter zu stärken und ihnen Stück für Stück mehr Verantwortung zu übertragen. Und das ist nochmal sehr gut gelungen. Beide haben gut zusammengearbeitet. Ich bin ein bissl überflüssiger, als vor dem Urlaub und das ist sehr gut. Denn ich brauche Zeit für die anderen Baustellen und vor allem ein anderes Team.

Sehr viel ärgerlicher dagegen ist, dass es seitens meiner eigenen Heeresführung keine Rückmeldungen gibt. Man erinnert mehrfach, dass Entscheidungen noch anstehen, die wichtig für das Weiterkommen der Prozesse sind und bekommt keine Antwort, noch nicht mal ein: "lass mich Ruhe du dumme Kuh"... das wäre ja immerhin mal was. Sowas ärgert mich unglaublich, das macht mich wahnsinnig. Es ist arrogant, es ist lähmend und das ist demotivierend.

Konkret geht es um eine Personalentscheidung, die ich lange vor meinem Urlaub auf den Weg gebracht hab und über die ich  bis dato keine Rückmeldung erhalten habe, ob diese Person eingestellt wird oder nicht. Über den Flurfunk weiß ich jetzt, dass sie nicht kommen wird, aber ich hab es noch nicht von den Bossen gehört. Also maile ich die betreffenden Entscheidungsträger an und stelle wieder mal fest - es kommt nix zurück.

 Das ist sehr ärgerlich.




Montag, 12. Juni 2017

Ein Tag am Weiher im Wald

Gestern war ja Hochsommer hier in der Region.

Eine liebe Freundin hat die Nacht von Samstag auf Sonntag an einem Weiher im Bitcher Land verbracht, und ich bin da mittags hin. Man fährt ca. 50 Minuten hauptsächlich über Land. Nach 15 Minuten komme ich dabei von uns zuhause aus bereits über die französische Grenze und es macht direkt was mit mir und meinen Neuronen. Tiefenentspannung im Anmarsch.

Der Weiher liegt im Wald, man kann darin schwimmen, darauf Bötchen fahren oder sich einfach mit einer Luftmatratze o.ä. darauf treiben lassen. Oder man hat - so wie ich - einen motivierten Gummiboot-Chauffeur.

Auf dem Weiher haben mein Chauffeur und ich völlig die Zeit vergessen und schwubbdiwubb war es fast halb 6. Die Oma vom Chauffeur hatte selbstgebackenen Erdbeerkuchen dabei ("Erdbeerberremsche") mit selbstgepflückten Erdbeeren frisch von der B41.

Um kurz nach 19 Uhr war ich - ein bissl angebruzzelt - wieder zurück und werde vom Gatten mit den Worten "Du bist zwei Stunden zu früh" begrüßt. Ich gab ihm kurz Zeit, seine Geliebte außer Haus zu bringen und versicherte mich, dass ich ihn nicht störe.

Heute hab ich noch einen Tag frei und dann geht's morgen wieder "aufs Feld zum Lehnsherr".

Seufz.


Freitag, 9. Juni 2017

Geschwetz

Ich würde ja über mich selbst niemals behaupten, besonders intelligent zu sein. Dumm verhalte ich mich sicherlich manchmal, aber ich gehe von einer durchschnittlichen intellektuellen Begabung bei mir aus.

Was ich aber wohl habe sind Erwartungen an meine Mitmenschen. Diese Erwartungen sind sicherlich ein großes Stück von meinen Manieren geprägt und den Erwartungen an mich selbst geknüpft. Und diese Erwartungen werden immer und immer wieder erschüttert. Da stehe ich innerlich fassungslos vor und versuche es in mein Spektrum einzubinden, damit umzugehen und nicht unhöflich zu werden in meiner Reaktion. Genau das ist nämlich meine selbstgebastelte Falle mit sehr hohem Stresspotential. Ich versuche höflich zu sein und gleichzeitig halte ich den innerlichen Hulk in Schach.

Zu meiner Beschämung muss ich sagen, wird das Erlebnis immer häufiger im Kontext menschlicher Kontakte und da ich ja meine Brötchen mit genau dieser Aufgabe hauptsächlich verdiene, hab ich da ein großes Fragezeichen in mir drin, wie lange ich das noch schaffe.

Die Rücksichts- und Gedankenlosigkeit vieler Mitmenschen macht mich wahnsinnig. Indiskretion und die mich unglaublich nervende Spekulation lassen mich innerlich schreien.

Auf Saarländisch sagen viele Menschen dann "ich hann gemennt". Das heißt auf Hochdeutsch: "ich habe gemeint"... das bedeutet, dass man sich vorher - ohne mit dem Betroffenen auch nur eine Wort gesprochen zu haben - bereits ein komplettes Gedankenbild zu einem Sachverhalt gemacht hat, denkt, dass die eigene Spekulation die Realität abbildet und man legt diese Schablone quasi dem Gegenüber über. Besonders gerne wird dann auch das Umfeld mit diesen "Fakten" gefüttert, natürlich nach wie vor ohne, dass der eigentlich Betroffene auch nur eine Ahnung von hat, was da im Umlauf ist.

Das passiert unglaublich oft. Ich kommentiere das immer noch lächelnd, das seien meine Freunde "die Männer mit 'E'". Aber eigentlich würde ich da gerne mal zu ausholen, um dem Gegenüber mal ein paar Takte über Interpretation, Kommunikation und Wertschätzung zu flüstern.

Das Aufdröseln dieser Fehlinterpretationen kostet mich Kraft und Nerven.

Momentan beobachte ich das auch an einer guten Freundin mir gegenüber, die seit einigen Monaten mehr "mennt", als dass sie vorher mit mir redet. Es sind keine großartig wichtigen oder bedeutsamen Dinge, aber es irritiert mich zunehmend. Sehr häufig höre ich im mir im Moment selbst zu, wie ich dann Sachverhalte korrigiere, das kostet dann jedesmal Zeit und nervt mich unglaublich. Sie nimmt ihre Beobachtungen, legt ihre Erfahrungen und Bewertungen drüber und nimmt dieses als Tatsache. Ich kläre auf, rechtfertige mich nicht, aber stelle mein Sicht dar. Da kommt dann aber kein: "achso, ok", sondern teilweise beharrt sie auf ihrer Bewertung.

Was soll das? WTF?



Ich hab ja ehrlich gesagt, keinen Schimmer, was an meinem Verhalten das auch evtl. auslöst.

P.S. ich liebe Gifs... ich liebe DIESES Gif!!!!
P.S.S. ich sollte vielleicht doch mit Holzhacken oder sowas anfangen

Dienstag, 6. Juni 2017

Siebenundvierzig

Diese Zahl ist einfach spooky.

Seit siebenundvierzig Jahren tapse ich hier über den Asphalt und die Wiesen.

Vor siebenundvierzig Jahren wurde ich der Legende nach bei Gewitter an einem Samstag auf die Welt geholt, nachdem ich mir ca. 14 Tage Zeit gelassen hab, es mir wohl überlegt hatte, ob ich das überhaupt will.

Geboren in eine Art Großfamilie mit 4 Großeltern, 4 Urgroßeltern mütterlicherseits, Onkel, Tanten und Cousin und Cousine. Dazu kamen die weiterverzweigten Groß-Onkel, -Tanten, -Cousins und -Cousinen.

Geboren in das Spektrum zwischen großväterliches Hüttenarbeiter- und Bergbaumilieu, aufgewachsen im Orbit rund um den Öffentlichen Dienst und sozialdemokratische Parteiaktivität. Auf mich konzentrierte sich all die Fürsorge und Liebe, später aber auch der Unbill und die Verantwortlichkeit für all das, was insbesondere zwischen meinen Eltern schwierig war und blieb.

Mein Vater wurde in seiner Kindheit geprägt von der "wir-kehren-unsere-Nazi-Vergangenheit-unter-den-Teppich-Manier" seiner Eltern, die sich in einen merkwürdigen oberflächlichen Katholizismus flüchteten. Die nicht wahrhaben wollten in der Reflexion, dass sie nicht nur ums Überleben kämpften, sondern zumindest mein Großvater aktiver Teil der Nazikultur war. Vieles deutet darauf hin, dass mein Vater ein sog. Kuckuckskind war. Sein eigener Vater soff nach dem Krieg wie ein Loch, versuchte wohl das was er erlebt oder getan hatte damit zu verarbeiten, schlug seine Kinder und wohl auch seine Frau. Leugnete seinen eigene SA-Vergangenheit.

Meine Mutter wuchs in liberalerer Umgebung auf, die christlich-sozial geprägt war. Ihre Eltern waren jünger beim Ende des Krieges, als ihre späteren Schwiegereltern. Sie stellten sich dem Grauen, konnten erzählen. Sicher nur einen Bruchteil dessen, was sie erlitten und erlebt haben. Meine Großmutter berichtete immer von ihrer Flucht mit zwei Kindern von Nürnberg zu Fuß, als dort bombadiert wurde.

Mein Urgroßvater, ein Bergmann, schaffte es nie der Partei beizutreten und war zu alt, um noch im Zweiten Weltkrieg eingezogen zu werden, vielleicht war das sein Glück.

Die erste die gehen musste, war meine Urgroßmutter Katharina. Sie brachte mir bei was es bedeutet, zu teilen. Meine schönste Erinnerung an sie sind dick mit Butter und Erdbeermarmelade belegte Brote, die ich neben meinem Uropa sitzend in der Wohnküche ihrer kleinen Wohnung mampfte. Meine Mama ähnelte zum Schluß ihres Lebens sehr ihrer eigenen Oma und wenn ich an die beiden denke, verbinden sich ihrer beider Gesichter zu einem voller Güte und Liebe für mich.

Als ich Zwölf war starb mein Opa mütterlicherseits. Er starb den gnädigen Sekundentod und hatte das Pech erst 59 Jahre alt gewesen zu sein. So alt, wie mein Gatte jetzt.

Als ich Fünfzehn war starb mein Uropa mütterlicherseits. Er war 85, hatte Darmkrebs und war dement zum Schluss. Seine Tochter pflegte ihn liebevoll bis zum Ende. Morgen jährt sich dieser Tag zum 32. Mal. Es ist aber, als sei es gestern, als mein Vater nüchtern in unsere Küche kam zuhause und mir kurz und sachlich mitteilte, dass der Opa gestorben sei, ich solle mit meinen Hausaufgaben weiter machen.

Am 18. Geburtstag meiner besten Freundin damals starb mein Opa väterlicherseits mit 75. Er hatte mehrfach Herzinfarkte und musste nicht viel leiden. Von ihm erbte ich gemeinsam mit meiner Mama sein Auto und sie seine Prozente für die Versicherung.

Kurz nach meinem 31. Geburtstag starb mein Vater mit 56. Er überholte die Statistik, die ihm theoretisch mit dem Glioblastom Grad IV WHO 15 Monate gegeben hätte und schaffte diesen schlimmen Leidensweg innerhalb von 9 Monaten. Zunächst eine Erlösung natürlich, langfristig eine Sauerei, die ich dem Universum noch nicht so ganz verziehen hab.

Drei Monate später starb seine Mutter, meine Oma mit 85. Man sagt mir nach, ich geriete nach ihr. Sie war kein Sympathieträger. Pas du tout. Dass ihr Sohn vor ihr starb, hat sie nicht verkraften können. Ich konnte ihr das verzeihen, meine Mutter nie.

Knapp 1,5 Jahr danach starb dann die Mutter meiner Mutter. Meine Oma A. mit 76. Definitiv zu früh. Sie ist das Innbild an Güte und bedingungsloser Liebe für mich. Der gute Mensch in meinem Leben.

Vor zwei Jahren war die Kraft meiner eigenen Mutter am Ende. Mit 62 ging da nichts mehr.

Der Rest bin ich, meine 80 jährige Tante am Bodensee und mein etwas wirrer Onkel, zu dem ich aber keinen Kontakt pflege.

Das wars.

Da ich selbst es nicht geschafft hab, mir meine eigene Herde zusammenzustellen, die über meinen Gatten hinaus langt, bin ich dankbar für die vielen lieben Freunde, die meinen Weg begleiten. Aber dennoch bleibt ein leeres Gefühl. Ich kann da nichts gegen tun. Mir ist durchaus bewusst, dass sich Vieles in der Erinnerung verklärt und mir ist durchaus klar, dass das alles andere als easy war in meiner Herkunftsfamilie. Da könnte man auch locker eine Serie drüber drehen mit den folgenden Inhalten: Nazi-Vergangenheit in der Provinz, Missbrauch im Kloster, Kuckuckskinder, Schwängerung von Minderjährigen, Intrigen in einer kommunalen Behöre, Depressionen, Fehlgeburten oder auch Alkoholabusus als Familienkrankheit.

Apropos Alkohol.

Der Flasche Sekt hab ich diesen Erguss hier zu verdanken.

...
auf die nächsten 47... theoretisch hab ich die ja noch ...


Montag, 5. Juni 2017

WMDEDGT Juni 2017

Frau Brüllen lädt ein und ich mache sehr gerne mit!

http://bruellen.blogspot.de/2017/06/wmdedgt


Die Nacht ist um kurz vor 7h rum, als unser Kater vor Hunger stirbt. Er schnüffelt an mir rum, er schnüffelt am Gatten rum, er läuft auf mir Patrouille, bleibt steif auf meinem Hüftknochen stehen und fängt zu winseln an. Damit kriegt er mich meistens, denn diesen Sound ertrage ich tatsächlich nur sehr schwer.

Ich krieche nach der Raubtierfütterung zurück ins Bett und lese in meinem neuen Krimi weiter. "Lost in Fuseto" von Gil Ribeiro. Liest sich gut und ist ne nette Abwechslung in den mich manchmal langweilenden Krimi-Plots. Davor hab ich von J. M. Simmel "Es muss nicht immer Kaviar sein" inhaliert. Gefiel mir sehr sehr gut.

Irgendwann schlafe ich aber doch nochmal wieder ein und träume - wie immer im Urlaub - irgendeinen Mist von der Arbeit. Aufarbeitung schätz ich mal.

Um halb 10 Uhr sitze ich mit der ersten Tasse Kaffee am Küchentisch und schreibe 2-Do-Listen. Ich hab noch eine ganze Woche Urlaub und jede Menge zu tun.

U.a. muss auf das Grab meiner Eltern mind. 1 Sack Graberde aufgefüllt werden, mein Auto braucht frisches Öl, meine Sonnenbrille ist völlig zerkratzt und der Gatte hat meine runde randlose Brille im Urlaub ermordet. Die gefühlt 10 Maschinen Wäsche vom Urlaub sollten halbwegs ordentlich verräumt, bzw. gebügelt werden, aber vor allem muss ich dringend, wirklich sehr dringend den Kühlschrank sauber machen, inkl. Abtauen vom Gefrierfach. Das ist sehr sehr nötig. Und da der Kühlschrank urlaubsbedingt sehr sehr leer ist, bietet sich das sehr sehr für heute an.

Somit verbringe ich bis ca. 15 Uhr die Zeit damit, den Kühlschrank abzutauen, ihn sauber zu machen, die Schubladen unterm Herd zu reinigen, 1 Pfanne und 1 großen Topf auszumisten, den Küchenmülleimer gründlich zu reinigen, zu saugen, zu schrubben und zu wienern.

Um kurz nach halb 4 Uhr hab ich mir die Haare noch frisch gefärbt und geduscht und folge dem Gatten in den Garten. In der Waschküche hat er mir eine Aufgabe abgenommen, nämlich das gründliche Kehren und entstauben der Boden- und Wandflächen.
Bis um halb 6 Uhr wuselt jeder vor sich so hin bis liebe Freunde mit vorher bestelltem Eis vorbeikommen und wir ne gute Stunde plaudern und erzählen.

Jetzt ist die letzte Maschine Wäsche gewaschen und hängt auf dem kleinen Ständer, der unter der Pergola trocknen kann.

Der Gatte hat seine Pfeil- und Bogenausrüstung rausgekramt und markiert den Robin Hood. Die arme Wutz muss morgen wieder ran, ich hab noch eine Woche...

Der morgige Tag ist emotional etwas aufgeladen, so wie alle Geburtstage und "Familienfeiertage" oder Jahrestage. Ich hab nen Plan gemacht, damit ich gar nicht so sehr ins Grübeln verfallen kann.

Der Rest des heutigen Abends werde ich nochmal vor der Glotze verbringen, allerdings muss ich gestehen, hab ich von der Sherlock-Holmes-Story weniger als die Hälfte verstanden und war ein klitzekleines Bisschen genervt von der "Mary-Geschichte".

Sonntag, 4. Juni 2017

Kurzes Zucken

Zack, schon sind die 10 Tage rum und wir sind wieder zuhause.

Das überwiegende Gefühl im Moment ist Dankbarkeit.

Dankbar sein für die schöne Zeit zu Zweit.
Dankbar sein für die gesunde Rückkehr ohne Blessuren oder Schlimmerem.
Dankbar sein für die Auszeit von Allem.
Dankbar sein für die guten Menschen, denen wir begegnet sind, die großen und die kleinen Plaudereien zwischendurch.

Ich bin erfüllt von Eindrücken, Motivation und Kraft.

Ich fühle mich gesund.

Und ich bin dankbar.